Business mit Polen: Länderübergreifende Teams richtig führen

Business mit Polen: Länderübergreifende Teams richtig führen

Teamwork auch über Ländergrenzen hinweg, Foto: pixabay.com, CC0 Public Domain

Es gehört schon eine Menge Mut, Durchhaltevermögen und Know-how mit dazu, Großprojekte auf die Beine zu stellen und schließlich erfolgreich führen zu können. Noch schwieriger ist es, Projekte länderübergreifend durchzuführen. Denn schon allein mit den unterschiedlichen Mentalitäten und Verhaltensweisen einzelner Nationalitäten geschickt umgehen zu können, bedarf einiger guter und gewissenhafter Vorbereitungen. Denn wer sich diese Vorgehensweise nicht zu Herzen nimmt, der läuft Gefahr, dass das Projekt schon zu Beginn zum Scheitern verdammt ist oder sich der erhoffte Erfolg nur schleppend bis gar nicht einstellt.

Wer gut vorbereitet an das jeweilige Projekt herangeht, die interkulturelle Zusammenarbeit ganz gezielt an der richtigen Stelle forciert, einsetzt und leitet, kann davon ausgehen, dass sich das Projekt ohne schwerwiegende Störungen einwandfrei durchführen und leiten lässt.

Mentalitäten und Bedürfnisse berücksichtigen

Besonders mit Menschen in einem Team zu arbeiten, die größtenteils beispielsweise aus Polen oder Osteuropa stammen, ist heutzutage sehr gefragt. Denn ihre schulischen Laufbahnen und Studien sind denen des westeuropäischen Standards häufig sehr ähnlich und in vielen Fällen mit den deutschen Standards zu vergleichen. Studenten und Schüler aus diesen Regionen verfügen nicht nur über sehr viel fundiertes und allgemeines Wissen, sondern passen sich zügig und häufig unproblematisch den vorhandenen Gegebenheiten, Situationen und den jeweiligen Anforderungen an.

Das ist mit ein Grund, warum sie besonders in Führungspositionen bei ganz unterschiedlichen Projekten wiederzufinden sind. Projekte also jeglicher Größenordnung mit Mitarbeitern aus Osteuropa zu planen, und diese gezielt einzusetzen, kann demnach von großem Vorteil sein. Einen kleinen Einblick, wie man am besten erfolgreich internationale Projekte mit kulturell unterschiedlichen Mitarbeitern führen und leiten kann, erfährt man auch in diesem Fachbuch und Ratgeber zum Thema internationale Projekte. Es dient sowohl als Nachschlagewerk sowie Leitfaden zugleich und durchleuchtet auf vereinfachte Art und Weise jegliche Berührungspunkte, die bei internationalen Projektführungen entstehen könnten, und wie man sich am besten darauf vorbereiten kann.

Internationalität nutzen, leiten und lenken können

Die Multikultibelegschaft für den Aufbau eines international und länderübergreifend funktionierenden und agierenden Unternehmens zu finden, ist relativ leicht. Diese richtig zu führen, reibungslose Kommunikation sicherzustellen und auch stets motiviert zu halten, ist in einigen Fällen jedoch eine vielschichtige Herausforderung.

Je nach Anforderung und Leistung bieten sich nahezu in jedem Land genügend geschulte und ausgebildete Fachkräfte für diverse Positionen. Allerdings ist die perfekte Zusammenführung der jeweiligen Mitarbeiter schließlich der Schlüssel zum Erfolg. Die Kunst liegt schlussendlich in der Symbiose zwischen Mitarbeitern aus allen Ländern und ganz unterschiedlicher Nationen, kultureller Bedürfnisse und religiöser Neigungen beispielsweise, miteinander so verknüpfen zu können, dass daraus ein perfekt und völlig autark funktionierendes System entsteht.

Die Internationalität des Mitarbeiterstamms kann hier von großem Vorteil sein, denn wer viele Sprachen spricht, kann auch viele Länder erreichen und länderübergreifend agieren und kommunizieren. Das funktioniert auch auf virtueller Basis gut. Kommunikation kann auf vielerlei Art und Weise innerhalb der jeweiligen Belegschaft geschehen und an die jeweiligen Kunden weitergegeben werden, ohne aufwendige Auslandsaufenthalte und anderer kostspieliger Aufwendungen. Wichtig ist grundsätzlich, dass zugleich fachlich versiert und methodisch vorgegangen wird. Mitarbeiter, Kunden und Führungskräfte sollten interagieren können, ohne dass Stolpersteine, die durch Sprachbarrieren beispielsweise sehr schnell entstehen können, im Weg liegen und den Erfolg mindern könnten. Das weltweite Kommunizieren mit den eventuellen unterschiedlichen Standorten sollte so schnell und einfach geschehen können, damit hierfür keine wertvolle Zeit verloren geht.

Über Brigitte Jaeger-Dabek 1426 Artikel
Brigitte Jäger-Dabek kennt Polen seit vielen Jahren und ist als freie Journalistin Polen-Expertin. Sie ist Autorin des preisgekrönten Buchs "Länderporträt Polen".

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