PolenMobil: Polen in der Schule

Polen in der Schule mit dem PolenMobil

Polen in der Schule mit dem PolenMobil, Foto: (c) www.poleninderschule.de,

Wie bereits vom Deutschen Polen Institut (DPI) in Darmstadt angekündigt, geht im Oktober dieses Jahres das „PolenMobil“ an den Start. Das Gemeinschaftsprojekt von DPI, der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Brandenburg und dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk hat das „FranceMobil“ zum Vorbild. Das Projekt hat zum Ziel, sowohl bei Lehrern als auch Schülern in Deutschland Interesse für unser noch immer recht unbekanntes Nachbarland Polen zu wecken.

Das PolenMobil soll im Rahmen von Unterrichtsbesuchen landeskundliche, politische, historische und kulturelle Informationen vermittelt werden, auf Polen neugierig machen und im Unterricht leicht aufzugreifen sind. Schirmherr des Projekts ist der Koordinator für die deutsch-polnische Zusammenarbeit und brandenburgische Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke.

Mit dem Angebot des vom DPI umgesetzten und betreuten PolenMobils wird es nun einen Anreiz für deutsche Schulen bieten, die Beschäftigung mit Polen im Unterricht in Angriff zu nehmen und Schülerinnen und Schüler zu motivieren. In erster Linie wendet sich dieses Angebot PolenMobil an Schulen, in denen Polen im Unterrichtsalltag wenig bis gar nicht vorkam. Doch können natürlich auch Schulen, die bereits einen Schüleraustausch mit Polen pflegen oder Polnisch als Fremdsprache anbieten das PolenMobil bestellen.

Mit dem PolenMobil rundet das Deutsche Polen Institut sein Angebot für Lehrer, Schulen und Schüler ab. Neben dem PolenMobil, einer Schulbuchreihe, an der ich auch mitwirken durfte, einer Polen-Ausstellung bietet das DPI mit poleninderschule.de auch ein spezielles Internetangebot zum Thema Polen in der Schule. Dort können Lehrer und andere Interessierte sich Arbeitsblätter und multimediales Informationen zum Thema Polen herunterladen, ein Newsletter hält auf dem Laufenden.

Das PolenMobil besucht grundsätzlich alle interessierten Schularten und ab Jahrgangsstufe 3. Dabei muss Polen keine besondere Rolle im Schulprofil spielen, es darf sich gern auch um den Erstkontakt der Schüler mit dem Nachbarland handeln. Die Anzahl der Schüler, die beim Besuch des PolenMobils mitmachen können, sollte zwischen 20 und 30 liegen, bei anderen Wünschen bedarf es einer Absprache. An Sonderveranstaltungen können bis zu 400 Schülern teilnehmen.

Der Besuch des PolenMobils ist miet Ausnahme der Sonderveranstaltungen kostenlos, unterwegs ist das PolenMobil im gesamten Bundesgebiet. Terminwünsche werden soweit als möglich berücksichtigt. Anmelden für einen Besuch können Sie Ihre Schule ab sofort über die Internetplattform „Polen in der Schule“  oder direkt bei der Projektkoordinatorin Susanne Albani (Email: kneip@dpi-da.de) am Deutschen Polen-Institut. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite poleninderschule.de.

 

Über Brigitte Jaeger-Dabek 1450 Artikel
Brigitte Jäger-Dabek kennt Polen seit vielen Jahren und ist als freie Journalistin Polen-Expertin. Sie ist Autorin des preisgekrönten Buchs "Länderporträt Polen".