Stipendien: Forschungsaufenthalte und Recherchereisen nach Polen

Stiftung für deutsch-polnische ZusammenarbeitDie Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit (SdpZ) schreibt die zweite Ausgabe des Programm aus, welches sich an Journalisten aus Deutschland und Polen richtet. Ziel dieses Programmes ist, Journalisten die Materialsuche für einen journalistischen Pressebeitrag oder ein Buch bzw. einen Radio- oder TV-Beitrag zu ermöglichen.

Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit möchte damit das Wissen von Polen und Deutschen über ihre Nachbarländer vertiefen. Gleichzeitig möchte die SdpZ auf Grundlage ihrer Erfahrungen beim Aufbau von gutnachbarschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Polen – auch durch Stipendienprogramme für Journalisten – auf ähnliche Weise das Kennenlernen der östlichen Nachbarn der Europäischen Union durch fundierte Medienberichterstattung unterstützen.

Im Rahmen dieser Ausschreibung werden journalistische Forschungsarbeiten gefördert, die in Polen oder Deutschland bzw. in Belarus, in Litauen oder in der Ukraine durchgeführt werden. Das Material sollte in einer originellen, fundierten und objektiven Weise die Kultur, Gesellschaft, die Geschichte bzw. das Alltagsleben in dem jeweiligen Land vorstellen.

Das Programm richtet sich an Journalisten, Publizisten, Berichterstatter mit nachgewiesener Berufserfahrung (Publikationen, Presseartikel, Pressereportagen, Radio- oder Fernsehreportagen). Bewerben können sich Personen ab 30 Jahre mit dauerhaftem Wohnsitz in Deutschland oder Polen.

Die Auslandsstipendien können bis zu einem Monat dauern und im Zeitraum vom 1. April bis zum 31. Dezember 2011 realisiert werden.
Die Höhe des Stipendiums beträgt maximal bis zu 3.000 € abhängig von der Länge des Aufenthaltes wie des Ziellandes.

Bewerbungen werden bis zum 31 . August 2011 angenommen – die Entscheidung über die Stipendienvergabe wird bis 30. September 2011 getroffen.

Erforderliche Unterlagen:
– Lebenslauf und ein prägnantes Arbeitsbeispiel;
– Konzeption des geplanten Vorhabens (bis maximal 4.000 Zeichen);
– Rechercheplan (bis maximal 2.000 Zeichen);
– Angabe der Stipendienhöhe auf Grundlage der Kostenkalkulation, die sich aus dem Rechercheplan ergibt (1 Seite DIN A4).
Die Unterlagen können in deutscher oder in polnischer Sprache eingereicht werden.

Über Brigitte Jaeger-Dabek 1467 Artikel
Brigitte Jäger-Dabek kennt Polen seit vielen Jahren und ist als freie Journalistin Polen-Expertin. Sie ist Autorin des preisgekrönten Buchs "Länderporträt Polen".