Vertriebenenstiftung wieder mit polnischen Wissenschaftlern als Berater

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Der Rat der Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ hat in seiner Sitzung in Berlin am Montag unter dem Vorsitz von Kulturstaatsminister Bernd Neumann 15 Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats aus Deutschland, Polen, der Schweiz, Ungarn und den USA benannt, die nun den Stiftungsrat und den Direktor der Stiftung in fachlichen Fragen beraten werden.

Neumann sagte, es sei besonders erfreulich, dass sich auch drei osteuropäische Wissenschaftler, Prof. Dr. Krzysztof Ruchniewicz, Prof. Dr. Piotr Madajczyk, Dr. Kristián Ungváry sowie der Direktor des Jüdischen Museums und des Fritz-Bauer-Instituts, Frankfurt/Main, Prof. Dr. Raphael Gross, bereit erklärt haben, in diesem Gremium mitzuwirken.

Unter den Beiratsmitgliedern befinden sich auch zwei renommierte polnische Wissenschaftler. Piotr Madajczyk ist Leiter der Arbeitsgruppe Deutschland am Institut für Politische Studien der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau und Professor an der Lazarski University.Seine Forschungsarbeit hat vor allem die deutsch-polnischen Beziehungen seit 1945, das gemeinsame Gedenken im vereinten Deutschland und in Polen, die Vertreibung und die Umsiedlung der Bevölkerung Polens und Deutschlands während und nach dem Zweiten Weltkrieg sowie das gemeinsame Gedenken beider Nationen daran die deutsche Minderheit in Polen zum Thema.

Der zweite polnische Wissenschaftler ist Krzysztof Ruchniewicz, Direktor des Willy Brandt Zentrums für Deutschland- und Europastudien an der Universität Breslau. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte Deutschlands und der deutsch-polnischer Beziehungen im 20. Jahrhundert, die Geschichte der europäischen Integration, Fragen der Geschichtskultur- und politik, die Geschichte der Polen in Deutschland und internationale Schulbuchforschung.

Tomasz Szarota, der zuvor einzige Pole im wissenschaftlichen Beirat war im Dezember 2009 nach nicht enden wollenden Querelen zurückgetreten, weil er nicht das Feigenblatt für das deutsche Projekt einer Ausstellung über Vertriebene und Vertreibung sein wollte.

Über Brigitte Jaeger-Dabek 1580 Artikel
Brigitte Jäger-Dabek kennt Polen seit vielen Jahren und ist als freie Journalistin Polen-Expertin. Sie ist Autorin des preisgekrönten Buchs "Länderporträt Polen".