Aktivurlaub in Polen

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In Polen finden Besucher ideale Bedingungen für einen einmaligen Aktivurlaub. Das Land ist durchzogen von unberührten Naturlandschaften, welche zu sportlichen Aktivitäten einladen. Von Nord nach Süd und Ost nach West sind die Landschaftsabschnitte extrem vielseitig und verändern sich stark. Dazu zählen im Süden die Gebirge, im Osten Hoch- und Tiefländer sowie die Küstengebiete im Norden. Zwischen diesen Gebieten sind die Übergänge oft fließend und lassen sich deshalb sehr gut mit dem Fahrrad erkunden. Des Weiteren können Aktivurlauber mit einem Kayak ausgedehnte Touren auf dem Wasser unternehmen und stundenlang über einsame Flüsse gleiten. Bizarre Felsformationen bieten herausfordernde Konditionen für Anhänger des Klettersports. An der polnischen Ostseeküste können sich Wind- und Kitesurfer von kräftigen Meeresbrisen antreiben lassen. Dagegen können Wanderer endlose und tiefgrüne Wälder durchqueren, in denen noch wilde Tiere leben. Die einzigartige Natur in Polen erlaubt genügend Freiräume für alle Urlauber, die ihren Aufenthalt aktiv gestalten möchten. Dank der vielseitigen Möglichkeiten bieten sich für jede Jahreszeit passende Outdoor-Aktivitäten an.

Beim Radurlaub polnische Sehenswürdigkeiten entdecken

Der Osten von Polen grenzt an Russland und ist im Vergleich zum Westen noch relativ wild. Es wachsen dort noch authentische Urwälder, die bedrohten Adlern, Bären, Wisenten und Wölfen eine willkommene Heimat bieten. Diese Region befindet sich entlang der äußeren Grenze der Europäischen Union und ist bei Urlaubern kaum bekannt. Neu angelegt verläuft ein rund 2.000 Kilometer langer Radweg – der Green Velo – durch dieses außergewöhnliche Gebiet. Er führt durch fünf Nationalparks und vorbei an endlosen Wäldern, über sanfte Hügel hinweg und entlang des stillen Flusses Bug direkt an der Grenze. Auf diese Weise bietet die abwechslungsreiche Strecke viele Gestaltungsmöglichkeiten für einen individuellen Radurlaub, von den Vorkarpaten im Süden bis zu den masurischen Seengebieten. Unterwegs können Radfahrer einige touristische Sehenswürdigkeiten entdecken, von denen manche zum Welterbe der UNESCO gehören. Zur Besichtigung während einer wohlverdienten Radpause laden unter anderem Renaissancestädte und prächtige Adelsresidenzen ein.

Wandern und Trekking in der polnischen Natur

Wer beim Wandern und Trekking eine Herausforderung sucht, der wird in den zahlreichen Gebirgen und Bergketten in Polen fündig. Die höchsten Berge befinden sich in der Hohen Tatra im Süden des Landes. Darüber hinaus bieten die Mittelgebirge variantenreiche Routen für verschiedene Leistungsklassen an. Dazu gehören die Besiken, das Heiligkreuzgebirge, die Sudeten und die Waldkarpaten. Zu Fuß und nur mit dem Rucksack auf dem Rücken lassen sich die stellenweise noch unberührten Naturlandschaften am besten erkunden. Um stunden- und tagelange Touren durchzuführen, ohne sich Sorgen ums Gepäck machen zu müssen, bietet sich strapazierfähige Outdoor-Ausrüstung, wie die von Fjällräven an. Damit sind Aktivurlauber für die Abenteuer beim Wandern und Trekking in der polnischen Natur vorbereitet, inklusive Proviant und wetterfester Kleidung.

Pilgerreisen im religiösen Polen

Polen ist ein sehr religiöses Land, ein großer Prozentsatz der Bewohner ist katholisch und aktiv am Geschehen in der Kirche beteiligt. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die Dörfer und Städte mit altehrwürdigen Gotteshäusern geschmückt sind. Zu den berühmtesten Wallfahrtsorten gehören Marienburg und Tschenstochau. Darüber hinaus haben diverse Kulturen und andere Religionen ebenfalls ihre historischen Spuren auf polnischem Boden hinterlassen. Neben christlichen und orthodoxen Kirchen laden hölzerne Moscheen und barocke Synagogen zu einem Besuch während einer Pilgerreise ein.

Über Brigitte Jaeger-Dabek 1478 Artikel
Brigitte Jäger-Dabek kennt Polen seit vielen Jahren und ist als freie Journalistin Polen-Expertin. Sie ist Autorin des preisgekrönten Buchs "Länderporträt Polen".