Deutsch-polnisches Zentrum für Wintersport im schlesischen Grenzgebiet

Wintersport im polnisch-deutschen Grenzgebirt, Foto: Poln. Fremdenverkehrsamt Berlin

Gemeinsam wollen die Gemeinden Jelenia Góra (Hirschberg) in Niederschlesien und Boxberg in der Oberlausitz den Aktivtourismus beiderseits der deutsch-polnischen Grenze entwickeln und dort ein kleines Paradies vor allem für Aktivurlauber errichten, das auch für den Wochenendtourismus von Deutschland aus geeignet ist.

Kürzlich wurde unterhalb der Burg Chojnik (Kynast) das „Grenzübergreifende Zentrum für Aktivtourismus“ eröffnet, eines der größten ganzjährig betriebenen Übungszentren für Wintersportarten in Polen. Zur Anlage gehört eine zwei Kilometer lange multifunktionale Übungsstrecke. Der asphaltierte Rundkurs kann im Winter als Langlaufloipe genutzt werden und führt in Teilen durch das Gebiet des Nationalparks Riesengebirge. Dort wurde ein umweltfreundlicher und wasserdurchlässiger Belag verlegt.

Außerhalb der Wintersaison können Sportbegeisterte auf der neuen Strecke die Fahrt auf Sommerski oder Inline-Skates üben. Das „Transgraniczne Centrum Turystyki Aktywnej“ hat seinen Sitz an der Straße ul. Bronis?awa Czecha in Sobieszów (Hermsdorf), einem Stadtteil von Jelenia Góra.

Im Erdgeschoss befinden sich neben einer Touristeninformation Schließfächer für Kleidung sowie Sanitäranlagen. Im Obergeschoss gibt es Räume für Tagungen und Ausstellungen. Mehr Informationen unter www.jeleniagora.pl

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Brigitte Jäger-Dabek kennt Polen seit vielen Jahren und ist als freie Journalistin Polen-Expertin. Sie ist Autorin des preisgekrönten Buchs "Länderporträt Polen".