Deutsch-Polnisch-Ukrainische Sommerakademie 2014

Deutsch-Polnisch-Ukrainische Sommerakademie 2014; Plakat DPI

Bekannt ist die vom Deutschen Polen-Institut veranstaltete Sommerakademie schon seit Jahren. Bisher handelte es sich dabei immer um eine deutsch-polnische Sommerakademie, die sich weitgehend auf den Stand der deutsch-polnische Beziehungen und Aspekten des Heutigen Deutschlands und Polens konzentriert.

Doch in diesem Jahr hat man den Themenkatalog ob der explosiven Situation im östlichen Mitteleuropa und ob der Lage in der Ukraine verändert. Man reagierte damit auf die große Ratlosigkeit, wie diesen Konflikten zu begegnen ist und auf die Überraschung darüber, wie wenig man im westlichen Europa darüber und über die Grundlagen der Konflikte doch weiß. So haben junge Wissenschaftler aus allen drei Ländern hier die Chance, ihre Arbeiten zu diesem Themenkomplex vorzustellen und sich interdisziplinär auszutauschen.

Das Deutsche Polen-Institut lädt ein:

Deutsch-Polnisch-Ukrainische Sommerakademie 2014

für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler

31. August bis 7. September 2014     

Die Interdisziplinäre Deutsch-Polnisch-Ukrainische Sommerakademie gibt Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern die Gelegenheit, ihre aktuellen Forschungsprojekte in einem multidisziplinären Kreis vorzustellen und über Aspekte von Geschichte und Gegenwart Polens, Deutschlands, der Ukraine und der zwischenstaatlichen Beziehungen in einem europäischen Kontext zu diskutieren. Sie werden dabei von drei hervorragenden Fachvertretern sowie von den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Deutschen Polen-Instituts betreut. Seminarblöcke, Vorträge und kulturelle Veranstaltungen ergänzen das Programm; es besteht auch die Möglichkeit zur Arbeit in Bibliothek und Archiven des Deutschen Polen-Instituts. Ziel ist es, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus drei Ländern auf unkonventionelle Weise miteinander zu vernetzen und für die Komplexität des deutsch-polnisch-ukrainischen Beziehungsgeflechts zu sensibilisieren.

Angesprochen sind Doktorandinnen und Doktoranden, Postdocs, aber auch fortgeschrittene Studierende kurz vor dem Abschluss, vornehmlich aus Deutschland, Polen und der Ukraine, die sich in ihrer aktuellen wissenschaftlichen Arbeit mit Deutschland, Polen, der Ukraine bzw. den zwischenstaatlichen Beziehungen beschäftigen. Voraussetzung zur Teilnahme ist eine halbstündige Projektvorstellung. Arbeitssprache ist Deutsch, Kenntnisse des Polnischen und des Englischen werden vorausgesetzt.

Teilnehmerbeitrag: 100 Euro für deutsche /50 Euro für polnische und ukrainische Teilnehmer. Die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und die Reisekosten werden vom Veranstalter übernommen.

Anmeldeschluss: 15. Juni 2014

Dozenten:

Prof. Dr. Stefan Garsztecki (TU Chemnitz)

Prof. Dr. Alexander Wöll (Universität Greifswald)

Dr. habil. Christoph Mick (University of Warwick, UK)

Über Brigitte Jaeger-Dabek 1460 Artikel
Brigitte Jäger-Dabek kennt Polen seit vielen Jahren und ist als freie Journalistin Polen-Expertin. Sie ist Autorin des preisgekrönten Buchs "Länderporträt Polen".